03.07.2025 12:00
Strahlende Sonne - strahlende Gesichter
Rund 190 junge Menschen verliessen in diesem Jahr die Kanti Frauenfeld mit einem Ausweis oder einem Zeugnis. In einer ersten Feier wurden 41 Fachmittelschulausweise, 33 Fachmaturitätszeugnisse und 20 Eidgenössische Fähigkeitszeugnisse und Berufsmaturitätszeugnisse übergeben. Und letzten Freitag empfingen 94 Absolventinnen und Absolventen der gymnasialen Maturität ihre Maturitätszeugnisse aus der Hand von Rektorin Chantal Roth.
Frauenfeld Auch in diesem Jahr standen die Feiern an der Kanti Frauenfeld im Zeichen der Vielfalt. Sie zeigte sich in der Breite der Abschlüsse in den drei Abteilungen Fachmittelschule, Informatikmittelschule und Gymnasium, in den naheliegenden oder abenteuerlichen Zukunftsplänen und natürlich in der feierlichen und bunten Abendgarderobe der Absolventinnen und Absolventen.
Dankbar für die Zeit
Odin Altwegg, Absolvent der 3i, richtete sich an der Abschlussfeier FMS und IMS ans Publikum. In seiner Rede blickte er mit grosser Dankbarkeit, etwas Wehmut, angereichert mit einer Prise Schalk auf die Vielfalt an prägenden Erfahrungen und Begegnungen zurück. Noemi Bircher nahm das Publikum der Gymi-Feier mit auf die Reise durch die vier Jahre - eine spannende, aber keinesfalls geradlinige und vorhersehbare Reise. Die Festredner gingen gleich mit gutem Beispiel voran: Julian Thorner, Journalist, Podcaster und ehemaliger Absolvent der Kanti Frauenfeld, zerriss inmitten seiner Rede vor den FMS- und IMS-Absolventinnen und Absolventen kurzerhand sein Manuskript und schaute, wohin ihn die rhetorische Reise vor Publikum spontan führte. Und Anders Stokholm, ehemaliger Stadtpräsident von Frauenfeld, verzichtete bei seiner Rede an der Gymi-Feier ganz aufs Rednerpult. Für die Illustration seiner Botschaften an die Anwesenden entlockte er einem Picknickkorb den Thurgauer Apfel mit all seinen Ausprägungen, Veredelungsformen, Herkunfts- und Entwicklungsmöglichkeiten.
Musikalische Rahmung mit «Skyfall» und «Take Five»
Das Kanti Orchestra interpretierte Adeles berühmt gewordenes Stück «Skyfall» mit Feingefühl und Dramatik, aber auch mit jener Zuversicht, die im Refrain des Songs zum Ausdruck gebracht wird.
Vollends zuversichtlich und beschwingt rundete ein Querflötenquintett mit Bandbegleitung mit einer präzisen Darbietung des Jazz-Klassikers «Take Five» die Feiern ab. Das passt: «Take Five» endet spät am Abend mit «Give me Five» – als Geste des Glückwunschs und Abschieds. ⋌eingesandt