Wassermangel macht Sorgen
Die anhaltende Trockenheit hat im Kanton Thurgau zu erhöhter Waldbrandgefahr geführt. Zudem gilt seit dem 19. Juni ein Verbot von Wasserentnahme aus Oberflächengewässer.
Wenig Wasser bei der Stedi Ermaringen. Der Pegelstand ist auf einer Minimalmarke.
Bild: Kurt Peter
Die anhaltende Trockenheit hat im Kanton Thurgau zu erhöhter Waldbrandgefahr geführt. Zudem gilt seit dem 19. Juni ein Verbot von Wasserentnahme aus Oberflächengewässer.
Region Es herrscht Ebbe in den Häfen am Untersee. Der Pegelstand sinkt und sinkt, eine Verbesserung ist nicht in Sicht. Die Wettervorhersage sieht bis Sonntag Temperaturen zwischen 33 und 35 Grad voraus. Die aktuelle Trockenheit im Kanton Thurgau hat sich über mehrere Wochen aufgebaut. Bereits am 5. Juni wurde deshalb der Fachstab Trockenheit eingesetzt. Aufgrund der tiefen Wasserstände und der sich anbahnenden Hitzewelle erlässt das Departement für Bau und Umwelt ein Verbot der Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern, ausgenommen ist unter anderem der Bodensee. Das Forstamt hat mittlerweile die Waldbrandgefahr auf erheblich eingestuft, Feuer sollen nur noch an befestigten Feuerstellen entfacht werden.
red
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