5. Nachspielminute lässt Aufstiegsparty platzen
Der FC Frauenfeld kommt in Bütschwil nur zu einem 1:1. Durch ein Gegentor in letzter Minute wird vorerst nichts aus dem vorzeitigen Aufstieg.
Der FC Frauenfeld erreichte ein 1:1 Remis gegen Bütschwil. Bild: zVg
Der FC Frauenfeld kommt in Bütschwil nur zu einem 1:1. Durch ein Gegentor in letzter Minute wird vorerst nichts aus dem vorzeitigen Aufstieg.
Fussball Als «letzte Aktion» betitelt der Schiedsrichter den Eckball, zu dem Bütschwil in der fünften Minute der als dreiminütig angekündigten Nachspielzeit kommt. Und für diese «letzte Aktion» zahlt Frauenfeld einen hohen Preis: Im Durcheinander bugsiert ein Toggenburger den Ball zum 1:1-Ausgleich über die Linie. Das hatte sich der FCF ganz anders vorgestellt. Denn der Treffer verunmöglicht den Frauenfeldern die vorzeitige Aufstiegsparty. Die Köpfe hängen nach Schlusspfiff entsprechend, auch weil dieses Spiel nie und nimmer in einem Remis enden dürfte.
Frauenfeld hat über die gesamte Spieldauer die Zügel in der Hand. Wirklich strittig macht diese Bütschwil den Thurgauern aber auch nicht: Die Gastgeber stehen so tief, wie man eigentlich nur stehen kann. Daran ändert auch das 1:0 durch Lucian Dodes in der 26. Minute nichts. Der FCF lässt geduldig den Ball zirkulieren, kombiniert sich hin und wieder vors Tor oder wird durch weite Einwürfe gefährlich. Die Bütschwiler Konter versanden derweil grösstenteils bereits im Ansatz.
Aber der FCF lässt im zweiten Durchgang mehrere Topchancen liegen. Und die wacker kämpfenden Bütschwiler werden in den Schlussminuten plötzlich mutiger. So bekommt Bütschwil in der 95. Minute den Fuss in die Tür, die Frauenfeld offen liess. Der erste Matchball auf den definitiven Aufstieg bleibt damit ungenutzt. Die nächsten Chancen: Am Donnerstagabend würde der FCF zum Sofameister werden, falls Uzwil II in Romanshorn nicht gewinnt. Ansonsten könnte Frauenfeld am kommenden Samstag mit einem Heimsieg gegen Rapperswil-Jona II alles klarmachen.
red
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